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Wärmedämmung

In unseren Breitengraden ist es nötig, mehrere Monate im Jahr unsere Häuser und Wohnungen zu beheizen. Nur durch diese zusätzliche Maßnahme wird eine für uns Menschen angenehme Wohnraumtemperatur zwischen 21 und 23 Grad erreicht. Eine relativ kurze Periode beim Übergang von Herbst auf Winter und von Winter auf Frühling kommen wir mit einer Reduzierung der Heizleistung oder einer schnellen Zusatzheizung aus, die nur bei Bedarf aktiviert wird.

Meist reicht die tägliche Wärmestrahlung der Sonne für die Übergangszeiten aus, dass ausschließlich Abends und Nachts zusätzlicher Wärmebedarf entsteht. Noch in den 1950er Jahren wurde meist nur ein Raum der Wohnungen beheizt und auch nur in den Zeiten der Anwesenheit.

Die für das Wohlbefinden nötige Temperaturen ließen sich schnell mit Öfen auf Basis von Holz, Kohle oder Heizöl erreichen. Erst als die Kosten für die Brennstoffe sanken, stiegen die Ansprüche an Komfort und Bequemlichkeit. Die Menschen wollten ihre gesamte Wohnung durchgängig beheizen. Erst die Ölkrise im Jahre 1973 richtete wieder die Aufmerksamkeit auf energiesparende Maßnahmen. Die fortschreitende Erderwärmung und die Nachhaltigkeit forcierten die Bestrebungen. Eine gut funktionierende Wärmedämmung ist in der Lage, die Auskühlung der beheizten Räume zu minimieren. Die produzierte Wärme verbleibt länger im Gebäudeinneren und entlastet die Heizanlage. Was sich für den Laien einfach anhört, ist für den Fachmann ein hochkomplexer Vorgang. Unterschiedliche Eigenschaften, wie z. B. Wärmeleitfähigkeit und Wärmespeichervermögen der Materialien zur Wärmedämmung müssen sinnvoll eingesetzt werden. Dazu gibt es viele Möglichkeiten der Dämmung. Gebräuchlich sind Dachdämmung, Wanddämmung und die Perimeterdämmung des Kellers. Unterschieden wird auch nach der Platzierung der Dämmung in Innendämmung, Gefach- und Kerndämmung und der Außendämmung.

Bekannt ist der wärmedämmende Außenputz, meist nachträglich aufgetragen. Oder bei Neubauten die Verwendung von wärmedämmenden Mauersteine wie Hochlochziegel. So vielfältig die Möglichkeiten sind, so viel gilt es bei der Ausführung zu beachten. Manchmal ist eine Außendämmung nicht möglich oder nicht gewünscht. Bei einer Innendämmungen ist zu beachten, dass der Taupunkt nach innen wandert und die Gefahr von Feuchtigkeitsbildung besteht. Mit offenen kapillar aktiven Dämmstoffen kann dem entgegen gewirkt werden. Dampfsperren müssen sorgfältig ausgeführt werden, da bei Beschädigung die Luftfeuchtigkeit nicht aus der Konstruktion entweichen kann. Innendämmung sollte luftdicht gegenüber der Raumluft sein, um eine Hinterlüftung und damit Kondensation zu vermeiden. Deswegen sollten sie eine Wärmedämmung nur durch ausgebildete Fachkräfte ausführen lassen, damit die Wärme nur ihren Wohnraum erwärmt und nicht die Außenwelt. Gleichzeitig sollte die Be- und Entlüftung funktionieren, damit sie vor Feuchtigkeit geschützt sind.

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